Eröffnung LänderFestival Türkei

Bereits seit mehr als zehn Jahren präsentiert der TREFFPUNKT Rotebühlplatz jährlich ein LänderFestival, das den Besuchern Einblicke in das porträtierte Land bietet. Das Festival, von der volkshochschule stuttgart veranstaltet, hinterfragt herrschende Klischees und gibt aktuellen Geschehnissen in Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Raum.
In diesem Jahr widmet sich das LänderFestival aus Anlass des vor 50 Jahren unterzeichneten Anwerbeabkommens der Türkei. Dieser Vertrag, im Oktober 1961 zwischen Deutschland und der Türkei abgeschlossen, erlaubte deutschen Unternehmen, die dringend benötigten Arbeitskräfte in der Türkei anzuwerben. Die so genannten Gastarbeiter, die damals nach Deutschland kamen, leisteten nicht nur einen erheblichen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg, sie
veränderten auch unsere Gesellschaft.
Das diesjährige LänderFestival wird daher weniger Kultur aus der Türkei „importieren“, als sich mit der Kultur und (Migrations-)Geschichte derjenigen Menschen beschäftigen, die bei uns leben.
Die Schirmherrschaft des LänderFestivals haben Ministerpräsident Stefan Mappus und der türkische Generalkonsul in Stuttgart, M. Türker Arý, übernommen.
In enger Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Musikschule, dem Treffpunkt Senior, der Mediothek, zahlreichen türkischen Vereinen in Stuttgart, Merhaba Stuttgart, der Türkischen Botschaft Berlin und dem Türkischen Generalkonsulat Stuttgart.
Gefördert durch die Stadt Stuttgart
Eröffnung am Samstag, 26.03.11 um 19 Uhr mit einem musikalischen Intro von Dilara Yildiz (Violine), der Tanzgruppe „Tayfa“ und einem Klavierkonzert mit Meryem Natalie Akdenizli.
Begrüßung: Dagmar Mikasch-Köthner, Direktorin vhs stuttgart
Grußworte: Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und M. Türker Arý, Generalkonsul am Türkischen Generalkonsulat Stuttgart.
In Zusammenarbeit mit der Stuttgart Musikschule, dem Türkischen Frauenverein e.V. und der Kultur- und
Sozialinitiative für Kinder und Jugendliche e.V.
Samstag, 26.03.2011
Robert-Bosch-Saal, 19 Uhr
Eintritt frei


